UEFA lobt Deutschland für seine EM 2024 Bewerbung

UEFA lobt Deutschland für seine EM 2024 Bewerbung
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Wenige Tage vor der offiziellen Wahl des Gastgeberlandes für die EM 2024 hat die Europäische Fussball-Union die deutsche EM 2024 Bewerbung gelobt. In Ihrem Evaluationsbericht bescheinigte die UEFA dem DFB eine „inspirierende, kreative und sehr professionelle Vision“. Der türkische Fussball-Verband wurde indes für seine fehlenden Aktivitäten in Sachen Menschenrechte kritisiert. Für viele Experten ist dies ein Zeichen dafür, dass Deutschland als Favorit in die am Donnerstag stattfinden Wahl des UEFA-Exekutivkomitees geht.

So langsam aber sicher wird es spannend, vor mehr als fünf Jahren fiel der offizielle Startschuss beim Deutschen Fussball-Bund sich um die EM 2024 zu bemühen und in wenigen Tagen steht nun fest welche Verband den Zuschlag erhält. Neben DFB hat mit dem türkischen Verband TFF lediglich ein weiterer Kandidat seine Bewerbung eingereicht. In den vergangenen Wochen und Monagen gab es zahlreiche Diskussionen über die EM 2024 Bewerbung, nun hat sich auch erstmals die UEFA selbst dazu geäußert. Während die deutsche Bewerbung in dem UEFA-Evaluationsbericht durchaus positiv gesehen wurde, gab es für die Türkei den einen oder anderen Kritikpunkt.

Die deutsche EM 2024 Bewerbung ist inspirierend und kreativ

In einem 44-Seiten starken Dokument hat sich die Europäische Fussball-Union am vergangenen Wochenende ausführlich über die beiden Bewerbungen für die Austragung der EM 2024 geäußert. Besonders erfreulich aus deutscher Sicht ist die Tatsache, dass die UEFA dem DFB eine „inspirierende, kreative und sehr professionelle Vision“ bescheinigte. Der deutsche EM-Botschafter Philipp Lahm zeigte sich sichtlich erfreut über den Evaluationsbericht: „Der Bericht zeigt, dass wir unsere Arbeit in den vergangenen Monaten ernstgenommen haben und die Uefa unsere Stärken honoriert. Deshalb machen wir genauso weiter und heben die Transparenz und Nachhaltigkeit unserer Bewerbung hervor.“

Auch der türkische Verband erhielt grundsätzlich eine insgesamt positive Bewertung, muss sich jedoch auch den einen oder anderen Kritikpunkt gefallen lassen. So wird unter anderem „das Fehlen eines Aktionsplans in Sachen Menschenrechte“ als „problematisch“ bezeichnet. Auch die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sieht die UEFA kritisch, diese spiele durchaus eine tragende Rolle bei der Ausrichtung eines Groß-Events wie der Fussball-Europameisterschaft. Vor allem die vielen Projekte zum Ausbau der Infrastruktur könnten darunter leiden: „Der Umfang der Arbeiten birgt angesichts des gegebenen Zeitrahmens ein Risiko.“

Das UEFA-Exekutivkomitee wählt am nächsten Donnerstag in Nyon den Ausrichter der EM 2024. Die deutsche EM 2024 Bewerbung galt bereits vor dem UEFA-Evaluationsbericht als favorisiert. Die Türkei hatte schon mehrfach kandidiert und war zuletzt für die EM 2016 nur knapp an Frankreich gescheitert.

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