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Die Vergabe der EM 2024: Deutschland setzte sich gegen die Türkei durch

Nach 36 Jahren kehrt die Fussball-Europameisterschaft unter dem Motto „United by Football – Vereint im Herzen Europas“ zurück nach Deutschland. Zuletzt hat der Deutsche Fussball-Bund 1988 eine EM-Endrunde als (alleiniger) Gastgeber ausgerichtet. Auch wenn der DFB bei der EM 2020 mit der Stadt München für vier Spiele bereits als Co-Gastgeber zum Einsatz kommt, ist die Austragung einer kompletten EURO dennoch etwas ganz besonderes.

Der Startschuss zur EM 2024 in Deutschland fiel bereits Ende 2013, als das DFB-Präsidium bekannt gab sich um die Austragung des Turniers zu bemühen. Offiziell wurde das Ganze jedoch erst rund vier Jahre später, als man am 1. März 2017 seine Interessenserklärung bei der Europäischen Fussball-Union UEFA hinterlegte.

Neben Deutschland gab es mit der Türkei und einem Verbund von vier skandinavischen Ländern (Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark) zwei weitere potenzielle Gastgeber-Kandidaten für die EM 2024. Letztendlich haben jedoch nur der deutsche und der türkische Fussball-Verband eine verbindliche Bewerbung im April 2018 eingereicht. Die nordischen Länder hatten bereits ein Jahr zuvor bekannt gegeben, aufgrund von finanziellen und organisatorischen Gründen von einer Bewerbung abzusehen.

Knapp ein halbes Jahr nach Ende der Bewerbungsfrist verkündete das UEFA-Exekutivkomitee am 27. September 2018 ihr Ergebnis. Während der Jubel auf deutscher Seite groß war, zeigte sich der türkische Fussball-Verband bitter enttäuscht. Für den TFF war es bereits der vierte gescheiterte Versuch eine EURO auszurichten. 2008, 2012 und 2016 hatte sich die Türkei bereits erfolglos für die Austragung der EM-Endrunde beworben und zog nun erneut den kürzeren.

Für Deutschland ist es nach der EM 1988 und den beiden Weltmeisterschaften 1974 und 2006 bereits das vierte große Fussball-Turnier welches man als alleiniger Gastgeber ausrichten darf.

Der Slogan der EM 2024: Vereint im Herzen Europas

Die EM 2020 steht unter dem Motto „EURO für Europa“ und deutet darauf hin, dass das Turnier in 12 Ländern in ganz Europa ausgetragen wird. Auch die EM 2024 hat ein entsprechendes Turnier-Slogan. Der DFB entschied sich im November 2017 für das Motto „United by Football – Vereint im Herzen Europas.“ DFB-Präsident Grindel äußerte sich damals wie folgt zu dem EM-Slogan: „Die Europameisterschaft 2024 soll im Zeichen der einzigartigen Integrationskraft des Fußballs stehen. Der Fußball grenzt nicht aus, er überwindet Grenzen. Er vereint, er ist der Anlass, der Menschen ganz unterschiedlicher Nationalität und verschiedenen Glaubens aus allen gesellschaftlichen Bereichen zusammenbringt. Wir möchten mit unserer Bewerbung um das Turnier ganz Europa herzlich nach Deutschland einladen, um hier gemeinsam mit uns ein offenes, verbindendes Fussballfest zu feiern.“

Gibt es bei der EM 2024 ein Sommermärchen mit Happy End?

Auch wenn sich die deutsche Nationalmannschaft bei der Heim-WM 2006 nicht den ersehnten Titel sichern konnte, hat das Turnier bei vielen Fussballfans einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Traumhaftes Wetter, packende Spiele, tolle Atmosphäre in den Stadien und bei den zahlreichen Public Viewing-Veranstaltungen. Eine ganze Nation war im Fussballfieber. Kurz nach der WM-Endrunde war bereits die Rede vom sog. Sommermärchen. Grund hierfür ist allen voran die atemberaubende Stimmung, welche im Sommer 2006 für mehrere Wochen in Deutschland herrschte. Auch für viele international Fans und Gäste gehört die WM 2006 zu den besten Turnieren in der Geschichte der FIFA. Die wenigsten Experten und Fans hätten wohl ernsthaft damit gerechnet, dass die WM ohne einen deutschen Titelerfolg so positiv in Erinnerung bleiben wird.

Bei der EM 2024 hoffen viele, allen voran der DFB und die Fans, dass man an die WM 2006 anknüpfen kann. Das i-Tüpfelchen wäre zweifelsfrei der Gewinn der Fussball-Europameisterschaft im eigenen Land. Seinen letzten Titel-Triumph bei einer EURO feierte die DFB-Auswahl bei der EM 1996 in England.

Die Spielorte der EM 2024

Bereits bei der WM 2006 war das Interesse der deutschen Städte offizieller Austragungsort zu werden enorm. Auch für die EM 2024 gab es bis Anfang 2017 insgesamt 18 Interessensbekundungen. Während die Stadt Dresden aufgrund nicht erfüllter Vorgaben seitens des DFB von der vorläufigen Liste gestrichen wurde, zogen die Städte Karlsruhe, Freiburg und Kaiserslautern ihre Bewerbungen alle samt zurück. Am Ende musste der DFB somit zwischen 14 Bewerbern 10 auswählen.

Das entscheidende Auswahlkriterium bei den Spielorten war allen voran die jeweilige Stadionkapazität. Damit möglichst vielen Fans die EM 2024 live erleben können, hat der DFB die von der UEFA geforderte Netto-Sitzplatzkapazität sogar von mindestens 50.000 auf mindestens 60.000 angehoben. Weitere Kriterien waren unter anderem Sicherheitsaspekte oder die Infrastruktur. Neben der Zuschauerkapazität legte der DFB auch großen Wert auf eine regionale Verteilung der EM-Austragungsorte, damit das Turnier letztendlich in ganz Deutschland stattfinden kann.

Im September 2017 gab der DFB jene zehn Spielorte bekannt die letztendlich das Rennen für sich gemacht haben. Den Zuschlag bekamen die Städte: Berlin (Olympiastadion), Dortmund (Signal Iduna Park), Düsseldorf (Esprit Arena), Frankfurt am Main (Commerzbank-Arena), Gelsenkirchen (Veltins-Arena), Hamburg (Volksparkstadion), Köln (RheinEnergieStadion), Leipzig (Red Bull Arena), München (Allianz Arena) und Stuttgart (Mercedes-Benz Arena).

Bremen (Weserstadion), Hannover (HDI Arena), Mönchengladbach (Borussia-Park) und Nürnberg (Max-Morlock-Stadion) hingegen gingen alle leer aus. Vor allem das Aus von Hannover überraschte viele Fans und Experten, denn damit ist Hamburg der einzige EM-Spielort im Norden.

Die Stadien der EM 2024

Deutschland verfügt zweifelsfrei über die modernsten Fussball-Stadien in Europa. Die Arenen in München, Dortmund und Berlin gehören darüber hinaus auch zu den größten Stadien in Europa.

Bis auf die Merkur-Spiel Arena in Düsseldorf kamen alle anderen Stadien bereits bei der WM 2006 zum Einsatz. Zudem finden in der Allianz Arena (München), im Signal Iduna-Park (Dortmund), in der Red Bull-Arena (Leipzig) oder in der Veltins Arena (Gelsenkirchen) nahezu jede Saison internationale Spiele in der UEFA Champions bzw. Europa League statt. Anders als bei der letzten EM-Endrunden wird es 2024 keinen einzigen Neubau geben, was am Ende auch für die deutsche Bewerbung gesprochen hat. Dennoch wird es bis zum Turnier sicherlich die eine oder andere Modernisierungsmaßnahme geben, bei der ggf. auch noch die Kapazitäten leicht erhöht werden können.

StadtStadionKapazität (int. Spiele)
BerlinOlympiastadion74.475 Sitzplätze
DortmundSignal Iduna Park65.851 Sitzplätze
DüsseldorfMerkur Spiel-Arena51.500 Sitzplätze
Frankfurt a. M.Commerzbank-Arena48.000 Sitzplätze
GelsenkirchenVeltins-Arena54.740 Sitzplätze
HamburgVolksparkstadion51.500 Sitzplätze
KölnRheinenergiestadion46.195 Sitzplätze
LeipzigRed Bull Arena42.959 Sitzplätze
MünchenAllianz Arena70.000 Sitzplätze
StuttgartMercedes-Benz-Arena54.812 Sitzplätze

Die EM 2024 im TV verfolgen

Die EM 2024 ist zweifelsfrei das größte sportliche Highlight in diesem Jahr. Millionen von Menschen werden die EM hautnah im Stadion verfolgen und noch mehr live vor den TV-Geräten oder bei Public Viewing-Events. Wer die EM 2024 jedoch letztendlich live übertragen wird steht stand heute noch nicht fest und wird voraussichtlich auch nicht vor dem Frühjahr 2022 feststehen, denn erst zu diesem Zeitpunkt erfolgt die Vergabe der TV-Rechte für die EM 2024.

In der Vergangenheit konnten sich stets die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF die TV-Rechte für die EM 2024 sichern. Doch auch der deutsche Privatsender RTL wird sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um die TV-Rechte bemühen. RTL hat sich unter anderem bereits die exklusiven TV-Rechte für die deutschen Qualifikationsspielen der EM 2020 und für die WM 2022 gesichert. Es wird spannend zu sehen wer bei der EM 2024 am Ende das Rennen macht.

5 Fakten über die EM 2024

Deutschland hat es geschafft! Nach der Weltmeisterschaft 2006, inklusive Sommermärchen, kommt das nächste große Turnier zu uns: die UEFA Europameisterschaft 2024. Hier lest ihr die 5 interessantesten Fakten zur EM 2024 in Deutschland.

EM 2024 Fakt 1: Aus 14 machte 10: Bis Februar 2017 konnten sich interessierte Städten und Stadien bewerben, um Austragungsort für die EM 2024 zu werden. 18 Bewerber reichten ihre Unterlagen fristgerecht ein. Im Verlauf des Verfahrens zogen Kaiserslautern, Karlsruhe, Dresden und Freiburg ihre Bewerbungen wieder zurück. Demnach hatten sich folgende Städte und Stadien für die EM 2024 beworben (sortiert nach Gesamtkapazität): Dortmund, Signal Iduna Park, München, Allianz Arena, Berlin, Olympiastadion, Gelsenkirchen, Veltins-Arena, Stuttgart, Mercedes-Benz-Arena, Mönchengladbach, Borussia-Park, Hamburg, Volksparkstadion, Düsseldorf, Merkur Spiel-Arena, Frankfurt, Commerzbank-Arena, Nürnberg, Max-Morlock-Stadion, Köln, Rheinenergiestadion, Leipzig, Red Bull Arena, Hannover, HDI-Arena, Bremen, Weserstadion. Aus diesen 14 Bewerben mussten schließlich zehn ausgewählt werden. Am 15. September 2017 gab der DFB die Entscheidung bekannt. Zuvor hatte das Bewerbungskomitee ein Ranking der Bewerber vorgenommen. Auf den Plätzen 1 bis 10 landeten Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Köln, Hamburg, Leipzig, Dortmund, Gelsenkirchen und Frankfurt. Demnach flogen Nürnberg, Hannover, Mönchengladbach und Bremen aus der Wertung und blieben unberücksichtigt.

EM 2024 Fakt 2: „United by Football – Vereint im Herzen Europas“: „Die Welt zu Gast bei Freunden“ hieß der Slogan der WM 2006 in Deutschland. Im Sommer 2024 lädt der DFB unter dem Motto „United by Football – Vereint im Herzen Europas“ zu sich ein. Das Logo der Europameisterschaft wurde über einen Designwettbewerb auf der Internetplattform jovoto ermittelt. Die Community und der DFB wählten 25 Vorschläge aus. Eine Jury aus Experten der Kommunikations- und Designbranche und Vertretern aus der Sportwelt bewertete die Logos und im Anschluss wurden die fünf Besten im September 2017 präsentiert. Es folgte ein nationales Voting im Internet. Es gewann der Serbe Igor Petrovic. Auf seinen Vorschlag entfielen 44 Prozent der Stimmen. Das Logo zeigt zwei Herzen in den deutschen Nationalfarben, die Zahl 24 und die zunächst noch die Zeile „Germany Candidate for UEFA EURO 2024“.

EM 2024 Fakt 3: 189 Fragen wurden beantwortet: Am 24. April 2018 reichte der DFB fristgerecht das so genannte „Bid Book“ ein. Dies ist die offizielle Bewerbung für das Turnier. Sie teilt sich in zwölf Sektoren, in denen 189 Fragen der UEFA beantwortet wurden. Das Bid Book wurde vom DFB und den zehn Spielorten unter Mithilfe von externen Sachverständigen erstellt. Es umfasst 868 Seiten und zusätzliche 760 Seiten Anhang. Hier finden sich auch zahlreiche Unterstützerschreiben von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Sport. Im Vorfeld der Vergabe sprach sich außerdem eine klare Mehrheit der Deutschen für die EM 2024 im eigenen Land aus. Laut FORSA-Umfrage befürworteten rund 74 Prozent der Bundesbürger über 16 Jahren die EM in Deutschland. Unter den Fußballinteressierten waren es gar 89 Prozent.

EM 2024 Fakt 4: Drei Gastgeber krönten sich selbst: Drei Mal konnte bislang der Gastgeber jubeln und den Titel holen. Bei der zweiten Europameisterschaft im Jahr 1964 gewann Spanien den Titel im eigenen Land (2:1 gegen die Sowjetunion). Vier Jahre später triumphierten erneut die Hausherren. Die Italiener spielten im Endspiel gegen Jugoslawien zunächst 1:1. In einem Wiederholungsspiel gelang ein 2:0-Sieg. Den bislang letzten Gastgeber-Titel gab es 1984, als Frankreich sich mit Michel Platini und Co. im eigenen Land selbst krönte (2:0 im Endspiel gegen Spanien). Seither gewann kein Gastgeber mehr den EM-Titel. 2004 verlor Portugal im eigenen Land im Finale gegen Griechenland (0:1). 2016 gewannen die Portugiesen dagegen überraschend gegen Gastgeber Frankreich (1:0 nach Verlängerung). Bei der EM 2020 wird es zwölf verschiedene Gastgeber geben. Erstmals wird das Turnier europaweit ausgetragen. Das Finale wird im Wembley-Stadion in London stattfinden.

EM 2024 Fakt 5: 10 Titelträger: Zehn verschiedene Nationalmannschaften wurden bislang Europameister. In der ewigen Rangliste liegt Deutschland mit drei Titeln (1972, 1980, 1996) auf Platz 1. Drei Mal standen die Deutschen außerdem in einem Finale und verloren (zuletzt 2008, 0:1 gegen Spanien). Auf Rang 2 stehen die Spanier, die 1964, 2008 und 2012 Europameister wurden. Ein weiteres Mal standen die Iberer im Endspiel. Auf Platz 3 folgt Frankreich, das 1984 und 2000 den Titel gewann. 2016 gelang eine weitere Finalteilnahme. Auf den weiteren Plätzen folgen die Sowjetunion/Russland (drei Endspiele, ein Titel), Italien (zwei Finals, ein Titel), Portugal, Tschechoslowakei/Tschechien, die Niederlande, Dänemark und Griechenland (jeweils ein Titel in einem Endspiel). Große Fußballnationen wie England, Belgien oder Ungarn gewannen noch nie einen EM-Titel. Die Belgier standen zumindest ein Mal im Finale.

Interessante Weblinks zur EM 2024

united-by-football.de: Die offizielle Kampagnen-Seite des DFB für die EM 2024
dfb.de: Offizielle Seite des Deutschen Fußball-Bunds

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