Medien: Deutsche Telekom sichert sich die TV-Rechte für die EM 2024

Medien: Deutsche Telekom sichert sich die TV-Rechte für die EM 2024
Foto: Tobias Arhelger / Shutterstock.com

Aktuellen Medienberichten zufolge hat sich die Deutsche Telekom die TV-Rechte für die EM 2024 gesichert, die berichten die sowohl die FAZ als auch die BILD. Beide Medien berufen sich dabei auf Quellen bei der Europäischen Fußball-Union UEFA. Sollten sich diese Meldungen bestätigen, gehen die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF erstmals in der Geschichte leer aus.

Der Deutschen Telekom ist offenbar ein echter Coup gelungen, demnach hat sich Europas größtes Telekommunikationsunternehmen die exklusiven TV-Rechte für die EM 2024 in Deutschland gesichert. Dies berichten am Freitag sowohl die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und die BILD Zeitung. Beide Medienhäuser sollen demnach direkte Informationen aus Kreisen der Europäischen Fußball-Union UEFA erhalten haben.

EM 2024 TV-Rechte: ARD und ZDF ziehen den Kürzeren gegen die Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom plant offenbar über ihren Bezahlsender „Magenta TV“ die insgesamt 51 Spiele der EM 2024 zu übertragen. Die beiden Öffentlich-Rechtlichen Sender ARD und ZDF würden damit erstmals in der Geschichte der EURO leer ausgehen. Bislang übertrugen ARD und ZDF alle EM-Turniere. Auch die EM 2020 im kommenden Jahr in 13 Ländern wird von öffentlich-rechtlichen Sendern gezeigt.

Einziger Wermutstropfen für die Fussball Fans in Deutschland: im Rundfunkstaatsvertrag ist festgelegt, dass alle Spiele mit deutscher Beteiligung kostenlos zu sehen sein müssen. Auch das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Finale müssen frei empfangbar sein. Damit wären immerhin die Spiele der DFB-Elf kostenfrei zu empfangen. Laut der BILD ist der Deal jedoch noch nicht vollzogen. Eine finale Entscheidung solle innerhalb der kommenden Tagen fallen.

Über ihr Internetangebot Magenta TV und Magenta Sport zeigt die Telekom aktuell bereits schon Livespiele aus der 3. Liga sowie der nationalen Ligen aus Basketball und Eishockey. Auf Anfrage wollten weder die Telekom noch die Uefa eine Stellungnahme abgeben.

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